NAET in der Praxis

Es handelt sich um eine schmerzlose, sichere und hochwirksame Methode, wenn sie nach den Regeln der Kunst ausgeübt wird; dabei müssen keine Arzneimittel verordnet werden. Die Akupunktur ist nicht unbedingt notwendig, denn mit der Akupressur werden vergleichbare Ergebnisse erzielt.

Zudem ist die für die Allergietests verwendete kinesiologische Technik äußerst zuverlässig und präzise. Sie ermöglicht einen wirklich globalen Ansatz, da festgestellt werden kann, ob die fragliche Allergie im Organismus auf einer primär physischen, physiologischen oder emotionalen Ebene verankert ist oder ob eine Kombination dieser Kriterien vorliegt. Die Behandlung wird dann entsprechend angepasst und ist umso wirksamer.
Bei einer Variante der Methode können zudem sehr schwache, gebrechliche, behinderte oder komatöse Patienten sowie Säuglinge und Kleinkinder bei gleicher Wirksamkeit und vollkommen gefahrlos getestet und behandelt werden. In der Regel wird nur ein Allergen auf einmal behandelt, auch wenn hochsensible Personen in der Folge kombinierte Spezialbehandlungen benötigen. Die Allergenprobe besteht aus einer speziell für NAET formulierten Flüssiglösung, die in einem kleinen Glasfläschchen luftdicht verschlossen ist (Die Leitfähigkeit des Glases sorgt für die Übertragung der elektromagnetischen Ladung des Inhalts). Eine Sitzung dauert ca. 30 Minuten (10 Minuten für die Behandlung und 20 Minuten, während der der Patient sich ausruht und dabei stets mit dem Allergen in Kontakt bleibt).

Diese Methode verurteilt bzw. verwirft keine andere medizinische Praxis und besitzt den Vorteil, mit keiner sonstigen Behandlungsart zu kollidieren. Die Patienten werden z.B. ermuntert, die ihnen verschriebenen Arzneimittel weiter zu nehmen, so lange sie wollen, da die mit NAET erzielten Ergebnisse in keiner Weise davon beeinflusst werden.
Es ist jedoch Sache des Praktikers zu überprüfen, dass keines der Medikamente für seinen Patienten ein Allergen darstellt (was eine spezielle Behandlung zur Bekämpfung dieser Allergie erfordern würde).
NAET ergänzt demnach alle anderen Therapien und kann gefahrlos mit ihnen kombiniert werden.

Die Komplementarität mit der Allopathie zeigt sich z.B. in folgenden Fällen:

  • Mit Tritherapie behandelte HIV-Patienten: bei diesen Patienten mit einem defizitären Immunsystem ist die Arzneimittelkombination oft Ursache von Allergien. Wenn die Allergien dank NAET beseitigt sind, verträgt der Patient seine Behandlung viel besser.
  • Mit Chemotherapie behandelte Patienten: ebenso verringert eine mit NAET kombinierte Chemotherapie spürbar die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Haarausfall usw.
  • Insulinabhängige Diabetiker: viele davon entwickeln eine Insulinallergie, die mit NAET behandelt werden kann. Das Allgemeinbefinden wird dadurch verbessert.

An wen wendet sich diese Methode?

An alle Patienten, die an verschiedenartigen Allergien leiden - von gutartigen Hautausschlägen bis hin zu schwersten Reaktionen des Typs anaphylaktischer Schock, und zwar unabhängig von der Art der verantwortlichen Allergene (Nahrungsmittel, Umweltsubstanzen, tierische Stoffe, Impfstoffe oder Medikamente, Gewebe, chemische Bestandteile und sonstige Materialien…). Zu den häufigsten allergischen Pathologien zählen Asthma, Ekzeme, Migräne, Herzrhythmusstörungen, Gelenkschmerzen und Arthritis, hormonale Störungen, Candidose, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe, Kreislaufstörungen, bestimmte Formen der Depression und Abhängigkeit sowie Schmerzen aller Art, die mit herkömmlichen Mitteln schwer zu diagnostizieren sind.
Die jüngsten Entwicklungen dieser Technik (zu der laufend weitere Forschungen im Gange sind) haben auch bei bestimmten Personen, die unter Konzentrationsmangel, Hyperaktivität oder Autismus leiden, sehr ermutigende Ergebnisse gezeigt.
Ebenso sprechen viele Immunschwächen, das Syndrom der chronischen Ermüdung, die Fibromyalgie und bestimmte Formen der multiplen Sklerose bzw. der Parkinson-Krankheit vorteilhaft auf NAET-Behandlungen an.
Nicht zuletzt hat Doktor Nambudripad sehr oft die Feststellung gemacht, dass die Häufung von Allergien bei der gleichen Person durch einen gefährlichen Mimesis-Effekt Symptome auslösen kann, die normalerweise mit anderen, mehr oder weniger gravierenden Krankheiten gekoppelt sind.
Daher kann jedes Syndrom unter bestimmten Umständen mindestens teilweise allergisch begründet sein.

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